Labormedizin

Die Laboratoriumsmedizin liefert neben der Anamnese, der körperlichen Untersuchung und den bildgebenden Untersuchungsverfahren einen wichtigen, nicht selten den entscheidenen Beitrag zur Krankheitserkennung. Die Wertigkeit der Laboratoriumsmedizin erstreckt sich jedoch nicht nur auf die Diagnostik von Krankheiten, sondern hat eine zunehmende Bedeutung in der Verlaufs- und Therapiebeurteilung und zur Prognose von Erkrankungen erlangt und ist somit zu 70% an jeder Diagnose- und Therapieentscheidung beteiligt.

 

Laboratoriumsuntersuchungen bei klinisch gesunden Personen sind fester Bestandteil der Definition und der Beurteilung gesundheitlicher Risikofaktoren. Schon mit einem Spektrum von 10-20 Laboruntersuchungen, insbesondere bei der Erstuntersuchung des Patienten, erlangt man einen ersten Eindruck über das Vorliegen oder den Ausschluss wichtiger Organ- und Systemerkrankungen.

 

Zudem belasten Laboruntersuchungen den Patienten nicht, erlauben aber eine Vermutungsdiagnose innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu bestätigen, einzugrenzen oder auszuschließen. Im Vergleich zu anderen Untersuchungsverfahren in der Medizin ist die Labormedizin unvergleichbar kostengünstig. Gut interpretiert erlauben Laboruntersuchungen in kürzester Zeit die richtige Therapie einzuleiten.