Leistungskatalog

Das Institut für Pathologie deckt sämtliche Bereiche der histopathologischen und zytologischen Diagnostik ab.
Neben den Routine-Färbemethoden steht eine breite Palette an Antikörpern für immunhistologische Untersuchungen zur Verfügung.
Außerdem werden regelmäßig Untersuchungen mittels direkter Immunfluoreszenz und in-situ-Hybridisierung durchgeführt.
Für weitere molekularpathologische Untersuchungen (RAS-/BRAF-/EGFR-Mutationsanalysen, Mikrosatelliteninstabilität, Mykobakterien etc.) steht eine Kooperation mit einem Partnerlabor zur Verfügung.

 

 

Unser diagnostisches Spektrum umfasst folgende Bereiche/Organsysteme:
 

  • Haut
  • Gastrointestinaltrakt
  • Hals/Nasen/Ohren
  • Mund/Kiefer/Gesicht
  • Augen
  • Atmungssystem/Thoraxorgane
  • Mamma
  • Weibliches Genitale
  • Urologie
  • Knochen und Gelenke
  • Endokrine Organe
  • Hämatologie
  • Neuropathologie
  • Genitale und extragenitale Zytologie
  • Obduktionstätigkeit

 


Im Detail werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

 

  • Histologische Untersuchungen an allen Geweben aller Organe mit Standardtechniken.
  • Sämtliche Tumorpräparate werden gemäß der aktuellen Leitlinien aufgearbeitet und umfangreich klassifiziert (TNM-Status, Lymphknotenquotient, L-, V-, Pn-, R-Status).
  • Schnellschnittuntersuchungen sind während der Routinearbeitszeit (8:00 – 15:30 Uhr) jederzeit und danach nach kurzer telefonischer Anmeldung bis 19:00 Uhr durchführbar, die Bearbeitungszeit beträgt je nach Umfang 15 bis 30 Minuten.
  • Durchführung von Obduktionen (auch außerhäusig Verstorbener im Privatauftrag) mit anschließender Fallvorstellung, in der Regel um 11.00 Uhr.
  • Teilnahme an interdisziplinären Fallkonferenzen.
  • Durchführung von Kolloquien und Fortbildungen für alle einsendenden Kliniken.
  • Breite Palette histochemischer Untersuchungsmethoden zur Darstellung von Erregern (Mykobakterien, Protozoen, Pilze, Bakterien) sowie Spezialfärbungen für Bindegewebe und Pigmentablagerungen.
  • Polarisationsoptische Untersuchung, z.B. zur Darstellung von Amyloid oder zum Nachweis von Kristallablagerungen oder Fremdmaterial.
  • Untersuchung chronischer Synovialitiden anhand des Synovitis-Scores.
  • Klassifikation der Endoprothesenlockerung und der Arthrofibrose.
  • Untersuchung von Magenbiopsaten anhand der Sydney-Klassifikation, histochemischer und ggf. immunhistologischer Nachweis von Helicobacter Pyolori.
  • Kolitis-Diagnostik im Hinblick auf Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, lymphozytäre und kollagene Kolitis und andere.
  • Enzymdarstellung an Gewebeproben aus dem Magen-Darm-Trakt bei Morbus Hirschsprung und verwandten Erkrankungen.
  • Untersuchung von Leberbiopsaten bei Verdacht auf Hepatitis, Zirrhose, Speichererkrankungen und Tumoren.
  • Untersuchung von Hautbiopsaten bei entzündlichen bzw. bullösen Dermatosen, Zusatzuntersuchungen mittels direkter Immunfluoreszenz (DIF).
  • Diagnostik von Mamma-Karzinomen, immunhistologischer Nachweis der Hormonrezeptor- und HER2-Expression, ggf. in-situ-Hybridisierung zum Nachweis einer HER2-Amplifikation.
  • Andere gynäkologische Tumoren. Dysplasiediagnostik einschließlich des Nachweises einer HPV-Infektion mittels Immunhistologie und ggf. in-situ-Hybridisierung.
  • Untersuchung von Tumoren aus der HNO-Region, bei Plattenepithelkarzinomen routinemäßig mit HPV-Nachweis.
  • Untersuchung von Lungenbiopsaten im Hinblick auf Tumoren, Entzündung und interstitielle Lungenerkrankungen.
  • Untersuchung von Stanzbiopsaten aus der Prostata und von Prostatektomiepräparaten.
  • Andere urologische Tumoren (Niere, Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase).
  • Ursprungsdiagnostik von Tumormetastasen (CUP-Diagnostik) durch umfangreiche immunhistologische Untersuchungen auch an kleinen Gewebeproben.
  • Untersuchung von Beckenkammtrepanaten im Hinblick auf hämatologische Erkrankungen.